Herzlich willkommen beim

 Churfirstenchörli

 Alt St.Johann-Unterwasser


Freude am Singen,
schöne Jodelstimmen,
fügen sich zu einem klangvollen Chor zusammen. Toggenburger Jodellieder,
insbesondere der typische Toggenburger Naturjodel werden mit Begeisterung gesungen und gepflegt. 
Das Churfirstenchörli präsentiert sich in der Toggenburgertracht mit der gelben Fuetterschlotte. Die Frauen in Werktagstracht haben ebenfalls ihren festen Platz. 

Traditionen pflegen, singen,
bringen die Churfirsten zum Klingen!



Brig 2017

 

 

 

30 Jahre Churfirstenchörli

 

 

Über uns







Die Gründung:
Auf Initiative von Fritz Forrer, Stofel-Unterwasser, versammelte sich im November 1984 eine kleine Schar Gleichgesinnter, die aus Freude  am Gesang sich als Jodelclub in der Gemeinde engagieren wollten.  In der Person von Viktor Widmer konnte der Dirigent gefunden werden und als 1. Jodlerin zeigte Ursula Forrer, Stofel, Interesse.
Als Probelokal fanden wir Unterschlupf im Hotel Rössli, später dann im Hotel Hirschen und heute geniessen wir Gastrecht im evang. Kirchgemeindesaal. 
Ende Mai 1985 konnten wir zur Gründung schreiten, nachdem  die Schar auf 13 Personen angewachsen war. Heute gehören noch zwei Sänger, Bruno Oehler und Franz Bollhalder,  und seit dem Beitritt  1986 zum NOSJV Annelies Huser-Ammann und Paul Huser der Gründergeneration an. Die Sänger selber rekrutieren sich aus allen möglichen Berufsschichten und jeder bringt so einen Teil aus seinem  persönlichen Umfeld ein.


Name :
Aus verschiedenen Vorschlägen wurde als Name
                 „Churfirstenchörli 
Alt St. Johann-Unterwasser“
gewählt. Das ist eine echt gute Entscheidung gewesen, sind doch diese Berge in unserer Talschaft ein Markenzeichen besonderer Güte. Von der touristischen Entwicklung des Chäserruggs in den letzten Jahren und der Verbindung zu den Churfirsten ist gedank-lich ein kurzer Weg.


Tracht:
Haben wir uns in den Anfängen mit einem einfachen Edelweisshemd - wir nannten es „Böschelihemd“ - und einer braunen Hose begnügt, so wechselten wir dann doch auf unser traditionelles schönes Sennengewand. Statt des roten Brusttuechs entschieden wir uns aber mehrheitlich für  den gelben Zwilchtschoppen oder auch Fuetterschlotte genannt. Von Fest- und Konzertbesuchern werden wir oft bewundernd darauf angesprochen.  
Unsere Jodlerinnen tragen die stets kleidsame blaue Werktagstracht oder die noch festlichere Sonntagstracht. Auch sie tragen so den „Heimatschein“ in die weite Welt hinaus.


Finanzen:
Die Basis zu einem geordneten Finanzhaushalt legten wir mit den jährlichen Vereinsbeiträgen selber.  Hans Lenzliger in New Glarus (ehemals Alpina-Unterwasser) spendete uns einen schönen Beitrag zur Anschaffung der neuen Tracht. Im Laufe der Zeit kamen viele Passivmitglieder dazu. Ihnen allen fühlen wir uns zu Dank verpflichtet. Die stets gelungenen Unterhaltungsanlässe 1988, 1991, 2001, 2007 und 2016 bildeten eine weitere sichere Einnahmequelle. 


Verbandsfeste:
Die erste Teilnahme an einem Verbandsfest fand 1989 in Rapperswil statt und wir erreichten aus dem Stand heraus ein „Sehr gut“. Nach weitern 16 Teilnahmen im NOSJV und EJV beschliessen wir den Reigen mit einem „Sehr gut“ in Gossau SG im vergangenen Juli.  Die Festberichte zu den 11 Rangierungen in der Klasse 1 und den 6 in der Klasse 2 hören sich teils amüsant an: sie reichen von dreimal „Bravo“ im gleichen Vortrag bis andernorts zur Bemerkung „Klasse 2 noch knapp erreicht und für die Zu
kunft raten wir dem Chor,bei der Liederwahl nicht allzu ehrgeizig zu sein“.


Auftritte:
Kurz nach der Gründung am 7. Juni 1985 hatten wir unser erstes Engagement und zwar bei Karl und Rosa Bollhalder in deren Wohnung im Chlostobel. Unser Honorar auf Freiwilligkeit beruhend betrug Fr. 100.- nebst reichlich Speis und Trank. Der erste öffentliche Auftritt fand am 22. Juni 1985 im „Schäfli“ anlässlich der Vernissage über das künstlerische Schaffen von Jakob Tischhauser, Bauernmaler, Unterwasser statt. So brachten wir es bereits im Gründungsjahr auf 12 Auftritte; alle kamen durch irgendwelche Beziehungen einzelner Mitglieder zustande. Im Laufe der Jahre pendelten sich die Auftritte auf zirka 15-20 Anlässe ein. Das wurde als obere Grenze empfunden, hatten wir danebst doch auch berufliche und familiäre Verpflichtungen.
Speziell schön sind die Auftritte in Kirchen, u.a. im Grossmünster Zürich, aber auch einmal mit dem Schauspieler Ph. Langenegger im „Hatili“ und dann vor allem auch die Gestaltung des Gottesdienstes und Festakts am Jodlerfest in Schaffhausen 2010 gewesen. Ganz besonders sind jedoch das „zäme johle“ mit den JC Säntisgruss und Thurtal in der Kirche Alt St. Johann. Dazu gehört auch unser Engagement im Rahmen der Naturstimmen-Konzerte der Klangwelt Toggenburg.


Clubanlässe:
Alljährlich eine Wanderung oder auch ein 2-tägiger Ausflug, dann jeweils meistens mit Partner, gehören seit Anbeginn zum festen Jahresprogramm. In Erinnerung bleibt da die Radwanderung um den Bodensee, Ausflug Adelboden, Sertigtal, Stanserhorn,
St. Georgen im Attergau, Schwarzenburg BE, Stadt Wien, Brixen im Tirol und dann im Jahre 1995 die Flugreise nach New Glarus USA zu Hans Lenzlinger. All diese Anlässe haben stets zu einem fröhlichen Miteinander und Kameradschaft beigetragen. Nicht vergessen werden dürfen die bereits erwähnten Unterhaltungsanlässe,  die Jubiläen 1995, 2005 mit der CD-Taufe und das 25-jährige 2011.


Repertoire:
Unser Repertoire ist naturgemäss von den jeweiligen Chorleitern geprägt. Es sind dies:


   1985 - 1994            
Viktor Widmer, Unterwasser/Ebnat-Kappel
   1994 – 2001           
Paul Scheiwiller, Unterwasser
   2001 – 2014           
Annelies Huser-Ammann, Alt St. Johann
   2014 -                      Katja Bürgler-Zimmermann, Laad-Nesslau.
 

 
In der Gründungszeit sind die Kompositionen von Adolf Stähli, u.a. mit dem „Geschenkte Tag“, aktuell gewesen. Dann in vermehrtem Masse die Toggenburger Jodellieder von Jakob Düsel, Hans Müller- 
Luchsinger, Mathias Zogg, u.a.m. Erst unter der Leitung von Annelies Huser-Ammann fanden wir Gefallen im Naturjodel.
Mit unserem Peter Roth durften wir ein besonders freundschaftliches Verhältnis pflegen. Er hat uns die exclusive  „Churfirstenmesse“ geschrieben, mit dem „Bergjodel“ überrascht und uns immer wieder bei besonderen Anlässen engagiert. 


Schlussbetrachtungen:
Zu einem erfolgreichen Jodler braucht es eine schöne Stimme, die innere Freude und Bereitschaft zum Singen, verbunden mit dem Willen sich kameradschaftlich im Club einzubringen. Das trifft gleichwertig zu. Unsere Natur, unsere besonders schöne Landschaft bildet dabei den äussern Rahmen.
Die Rekrutierung der erforderlichen Stimmen ist eine Daueraufgabe. Wir sind glücklich, dass immer wieder Jodelbegeisterte den Weg zu uns finden und eine gute Altersstruktur vorhanden ist.  Wir freuen uns, dass wir uns kulturell an einem schönen, sonnigen Plätzli innerhalb der Gemeinde befinden dürfen. Wir danken deshalb allen, die uns auf unserem Weg begleiten und unterstützen.


Sommer 2016                                  
Franz Bollhalder, Gründungsmitglied



 

Aus SRF Schweiz aktuell vom 28.07.2013

 Oli der Knecht jodelt mit dem Churfirstenchörli auf Alp Malbun

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